Predigt zum Neujahrstag (1.1.2010)

„Schaun wir mal“ – so lässt sich etwas umgangssprachlich die Reaktion der Hirten auf die Weihnachtsbotschaft des Engels hin ausdrücken: „Kommt, wir gehen nach Bethlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ (Lk 2, 15b).“

Dies kann auch die Haltung von Menschen sein, die im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes in das Neue Jahr gehen: Schaun wir mal, was dieses Jahr als Zeit Gottes für uns und mit uns bringt und als Anregungen für unser Tun bereithält.

Lukasevangelium, Kapitel 2, Verse 16 bis 21
Predigt: Karl Gömpel, Pfarrer im Ruhestand

Dauer: ca. 19 Min.

Predigt zum Fest Heilige Familie (27.12.2009)

Heiligkeit ist keineswegs gleichbedeutend mit Idylle und Romantik. Die Familie Jesu hat umeinander gerungen wie jede menschliche Familie. Dabei konnte Maria stets in Liebe zu ihrem Kind halten, auch wenn sie es nicht verstanden hat.

Lukasevangelium, Kapitel 2, Verse 41 bis 52
Predigt: Pfarrer Harald Fischer

Dauer: ca. 11 Min.

Predigt zum 2. Weihnachtstag (Hl. Stephanus, 26.12.2009)

Regelmäßig lädt der Zweite Weihnachtstag mit der Erinnerung an Stephanus als den ersten Märtyrer dazu ein, den weihnachtlichen Blick zu schärfen und zu vertiefen: „Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.“ Wer der Wirklichkeit und der Gegenwart Gottes gewahr wird, für den erscheint alles in neuem Licht.

Lesung: Apostelgeschichte, Kapitel 6, Verse 8-10; Kapitel 7, 54-60
Matthäusevangelium, Kapitel 10, Verse 17 bis 22
Predigt: Diakon Dietrich Fröba

Dauer: ca. 11 Min.

Predigt zum Weihnachtstag C (25.12.2009)

Die Weihnachtserzählungen stellen uns Menschen vor Augen, welche die Gegenwart Gottes in ihrem Leben erfahren haben. Das Kind in der Krippe wurde ihnen dafür zum deutlichen Zeichen. So kamen sie dazu, Gott zu danken und ihn zu preisen. Die Erinnerung an die Geburt Jesu lädt ein, selbst zum „weihnachtlichen Menschen“ zu werden: Auch in meinem Leben ist Gott gegenwärtig.

Predigt: Pfarrer Harald Fischer
Dauer: ca. 11 Min.

Predigt zum 4. Adventssonntag C (20.12.2009)

„Selig bist du, weil du geglaubt hast, dass sich erfüllt, was der Herr dir sagen ließ“ – Mit ihrem Lobpreis an Maria spricht Elisabet die Möglichkeit eines jeden Menschen an: Das Wort Gottes als auf die eigene Person hin gesprochen zu hören, es als Wahrheit in das eigene Leben aufzunehmen und sich von ihm prägen zu lassen.

Lukasevangelium, Kapitel 1, Verse 39 bis 45
Predigt: Pfarrer Harald Fischer

Dauer: ca. 11 Min.

Adventszeit – Abenteuerzeit

Jesus sagt: Wir sollen anklopfen, damit die Tür für uns aufgemacht wird. Aber wenn wir nicht anklopfen, wie soll er dann die Tür für uns aufmachen? Wenn wir verlernen zu beten, wie soll dann Gott zu uns sprechen?

Impuls von Dr. Bernward Konermann zu den biblischen Texten des 3. Adventssonntages (13.12.2009) im Rahmen des Messdiener-Gottesdienstes in der Kirche St. Familia.

Lukasevangelium: Kapitel 3, Verse 10 bis 18
Dauer: ca. 7 Min.

Predigt zum 1. Adventssonntag C (29.11.2009)

Angesichts der natürlichen Angst jedes Menschen vor den großen Katastrophen in der Welt wie vor den persönlichen, deren unausweichlichste  Sterben und Tod sind, ermutigt Jesus die Seinen: „Kopf hoch!“ Oder mit den Worten des Evangelisten: „Erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung ist nahe.“

Lukasevangelium, Kapitel 21, Verse 25-28 und 34-36
Predigt: Pfarrer Harald Fischer

Dauer: ca. 12 Min.

Predigt zum Christkönigssonntag (22.11.2009)

Im Blick auf das Königtum Gottes relativiert sich der Absolutheitsanspruch so vieler Machthaber auf Erden. Gerade in Zeiten politischer Unterdrückung erfuhren Christen den befreienden Charakter des von Papst Pius XI. 1925 eingeführten Christkönigsfestes. Die Frage bleibt aktuell: Wer ist „König“ für mich? Worauf richte ich mein Denken und Handeln aus?

Johannesevangelium, Kapitel 18, Verse 33b bis 37
Predigt: Pfarrer Harald Fischer

Dauer: ca. 12 Min.

Predigt zum 33. Sonntag im Jahreskreis B (15.11.2009)

Im Bewusstsein um das Ende, um den unausweichlichen Tod, gewinnt die Zeit hier und jetzt ihre entscheidende Bedeutung. „Seid wachsam“ – so mahnt Jesus die Seinen. Nutzt die Zeit als Geschenk Gottes und im Zeichen seiner liebenden Gegenwart.

Markusevangelium, Kapitel 13, Verse 24 bis 37
Predigt: Pfarrer Harald Fischer

Dauer: ca. 14 Min.