Wie kommt die Liebe in den Menschen? Predigt von Diakon Zlatko Mihajlov zum 7. Sonntag der Osterzeit (16. Mai 2010)

Nur durch Liebe kommt die Liebe in den Menschen. Es gibt keinen anderen Weg. Was wir „Sünde“ nennen, ist im Kern „Nicht-Liebe“. Gott, der die Liebe ist, hasst die Sünde, aber er liebt den Sünder. – Predigt im Rahmen der Ausstellung „In gesiebter Luft – Gefängnis-Geschichten“ in der Kirche Sankt Elisabeth.

Johannesevangelium, Kapitel 17, Verse 20-26
Predigt: Diakon Zlatko Mihajlov
Dauer: ca. 14 Min.

Info zu Ausstellung und Begleitprogramm: www.in-gesiebter-luft.de

„Euer Herz beunruhige sich nicht“ – Gefängnispredigt zum 6. Sonntag der Osterzeit (9. Mai 2010)

Für Menschen im Gefängnis gewinnen die Beziehungen nach „draußen“ eine existentielle Bedeutung, die ihnen vor dieser Situation vielleicht so nicht bewusst war. „Trägt unsere Liebe diese ungeheure Belastung oder geht unsere Partnerschaft in die Brüche?“ – so fragen sich die Menschen „drinnen“  Tag für Tag. Dabei können sie sich nur darauf stützen, einander zu vertrauen, und an ihre Liebe zu glauben. Ähnlich geht es den Jüngerinnen und Jüngern Jesu, als sie erfahren, dass ihre Lebensgemeinschaft mit dem Auferstandenen sich ändern wird. Wie damals, so wirbt der Auferstandene heute bei uns um unser Vertrauen und sagt uns den Beistand des Vaters zu.

Johannesevangelium, Kapitel 14, Verse 23-29
Predigt von Diakon Dietrich Fröba im Gottesdienst innerhalb der Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden
Dauer: 9 Min.

Mehr aus dem Gefängnis erfahren Sie in der Kirche Sankt Elisabeth am Friedrichsplatz in Kassel im Rahmen der Ausstellung „In gesiebter Luft – Gefängnis-Geschichten – Schuld, Strafe und dann ein neues Leben?“ (bis 31. Juli 2010).

Info: www.in-gesiebter-luft.de

Unterwegs mit unserem Jesus – Predigt von Pfarrer Markus Steinert in Verbindung mit der Ausstellung „In gesiebter Luft“ (1. Mai 2010)

Gerade im sündigen Menschen kann sich die Gnade und der Heilswille Gottes erst entfalten. Gott lässt den Menschen nicht los, sondern hält seinen Bund. So wird seine Herrlichkeit offenbar.

Johannesevangelium, Kapitel 13, Verse 31-33a.34-35
Dauer: 16 Min.

Nähere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie unter:
www.in-gesiebter-luft.de

Gedanken aus dem Gefängnis in Zeiten kirchlicher Vertrauenskrise: aus der Predigt von Diakon Dietrich Fröba in der Justizvollzugsanstalt Kassel I zum Sonntag des Guten Hirten (25. April 2010)

Wir wollen, dass unsere Führungspersönlichkeiten  perfekte Menschen sind. Jesus aber ruft Sünderinnen  und Sünder – so wie uns selbst. Der Weg des Guten Hirten führt uns dahin, mit unseren eigenen dunklen Seiten umgehen zu lernen, und Schuld nicht mehr zu verdrängen. Der nächste Schritt besteht darin, dass wir uns selbst und einander die Chance zu einem neuen Anfang einräumen, damit Leben wieder wachsen und gelingen kann.

Johannesevangelium, Kapitel 10, Verse 27 bis 30
Predigt (Auszug): Diakon Fröba, JVA Kassel 1
Dauer: ca. 6.30 Min.