Gedanken aus dem Gefängnis in Zeiten kirchlicher Vertrauenskrise: aus der Predigt von Diakon Dietrich Fröba in der Justizvollzugsanstalt Kassel I zum Sonntag des Guten Hirten (25. April 2010)

Wir wollen, dass unsere Führungspersönlichkeiten  perfekte Menschen sind. Jesus aber ruft Sünderinnen  und Sünder – so wie uns selbst. Der Weg des Guten Hirten führt uns dahin, mit unseren eigenen dunklen Seiten umgehen zu lernen, und Schuld nicht mehr zu verdrängen. Der nächste Schritt besteht darin, dass wir uns selbst und einander die Chance zu einem neuen Anfang einräumen, damit Leben wieder wachsen und gelingen kann.

Johannesevangelium, Kapitel 10, Verse 27 bis 30
Predigt (Auszug): Diakon Fröba, JVA Kassel 1
Dauer: ca. 6.30 Min.

Kirche im Strafvollzug: Auszüge aus dem Gefängnisgottesdienst zum 2. Sonntag nach Ostern (11.04.2010)

„Bleibt nicht beim leeren Grabe stehn, ihr sollt nach Galiläa gehen, dort werdet ihr den Meister sehn“ (aus dem Gottesloblied Nr. 221). Die Gemeinschaft mit dem Auferstandenen wird dort lebendig, wo Menschen sich dem Geist Gottes öffnen und Jesu Wort im Evangelium annehmen. Dann leuchtet seine Gegenwart hinein in ihren persönlichen Alltag.

Ausschnitte aus dem Sonntagsgottesdienst in der Justizvollzugsanstalt Kassel I (Wehlheiden) mit der katholischen Gottesdienst-Musikgruppe und Diakon Dietrich Fröba
Dauer: 10 min.

Mehr Bilder und Töne aus dem Gefängnis gibt es ab dem 29. April 2010 in der Kirche Sankt Elisabeth am Friedrichsplatz. Dann startet dort die Ausstellung „In gesiebter Luft“ mit einem umfangreichen Begleitprogramm. Näheres dazu unter www.in-gesiebter-luft.de