Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis C (31.01.2010)

Die Liebe charakterisiert der Apostel Paulus mit poetischen Worten – das 13. Kapitel seines ersten Briefes an die Korinther nennt man auch das „Hohelied der Liebe“. Für Ihn ist Liebe weniger Stimmung oder Gefühl, sondern eine Haltung, welche den Mitmenschen vorbehaltlos und bedingungslos zugewandt ist. In ihr leuchtet bereits von dem auf, was Jesus „Reich Gottes“ nennt.

1. Brief des Apostels Paulus an die Korinter, Kapitel 13, Verse 1-13 / Lukasevangelium, Kapitel 4, Verse 21 – 30
Predigt: Pfarrer Harald Fischer

Dauer: ca. 11 Min.

Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis C (17.01.2010)

Der Evangelist Johannes überliefert von Maria, der Mutter Jesu, nur zwei Worte in direkter Rede: Bei der Hochzeit zu Kana sagte Maria ihrem Sohn: „Sie haben keinen Wein mehr.“ Und an die Diener des Hochzeitsfestes gewandt: „Was er euch sagt, das tut!“

Das Wunder um die leeren Weinkrüge lässt sich zeichenhaft auffassen: In unsere eigene Leere hinein möchte sich die Fülle Gottes schenken. Doch das geschieht nicht, ohne dass wir daran mitwirken – indem wir das alltäglich Nötige tun („Wasser schöpfen“) und indem wir glauben, auf die Möglichkeiten Gottes vertrauen.

Johannesevangelium, Kapitel 2, Verse 1 bis 11
Predigt: Pfarrer Harald Fischer

Dauer: ca. 13 Min.

Predigt zum Fest Taufe des Herrn (10.1.2010)

Frühindikatoren:  Menschen, die voller Hoffnung und Erwartung auf Gott sind – Weise, die sich aufmachen, um seinem Stern zu folgen – Jesus, der seinen Platz an der Seite von Menschen sucht, die von Schuld und Versagen niedergedrückt auf einen Neuanfang hoffen.Von Weihnachten aus schauen wir aus, was uns im begonnenen Jahr erwartet. Gott nimmt teil am Leben seiner Menschen – hier und heute.

Lukasevangelium, Kapitel 3, Verse 15 und 16, 21 bis 22
Predigt: Diakon Dietrich Fröba

Dauer: ca. 11 Min.

Predigt zum Neujahrstag (1.1.2010)

„Schaun wir mal“ – so lässt sich etwas umgangssprachlich die Reaktion der Hirten auf die Weihnachtsbotschaft des Engels hin ausdrücken: „Kommt, wir gehen nach Bethlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ (Lk 2, 15b).“

Dies kann auch die Haltung von Menschen sein, die im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes in das Neue Jahr gehen: Schaun wir mal, was dieses Jahr als Zeit Gottes für uns und mit uns bringt und als Anregungen für unser Tun bereithält.

Lukasevangelium, Kapitel 2, Verse 16 bis 21
Predigt: Karl Gömpel, Pfarrer im Ruhestand

Dauer: ca. 19 Min.

Predigt zum Fest Heilige Familie (27.12.2009)

Heiligkeit ist keineswegs gleichbedeutend mit Idylle und Romantik. Die Familie Jesu hat umeinander gerungen wie jede menschliche Familie. Dabei konnte Maria stets in Liebe zu ihrem Kind halten, auch wenn sie es nicht verstanden hat.

Lukasevangelium, Kapitel 2, Verse 41 bis 52
Predigt: Pfarrer Harald Fischer

Dauer: ca. 11 Min.

Predigt zum 2. Weihnachtstag (Hl. Stephanus, 26.12.2009)

Regelmäßig lädt der Zweite Weihnachtstag mit der Erinnerung an Stephanus als den ersten Märtyrer dazu ein, den weihnachtlichen Blick zu schärfen und zu vertiefen: „Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.“ Wer der Wirklichkeit und der Gegenwart Gottes gewahr wird, für den erscheint alles in neuem Licht.

Lesung: Apostelgeschichte, Kapitel 6, Verse 8-10; Kapitel 7, 54-60
Matthäusevangelium, Kapitel 10, Verse 17 bis 22
Predigt: Diakon Dietrich Fröba

Dauer: ca. 11 Min.

Predigt zum Weihnachtstag C (25.12.2009)

Die Weihnachtserzählungen stellen uns Menschen vor Augen, welche die Gegenwart Gottes in ihrem Leben erfahren haben. Das Kind in der Krippe wurde ihnen dafür zum deutlichen Zeichen. So kamen sie dazu, Gott zu danken und ihn zu preisen. Die Erinnerung an die Geburt Jesu lädt ein, selbst zum „weihnachtlichen Menschen“ zu werden: Auch in meinem Leben ist Gott gegenwärtig.

Predigt: Pfarrer Harald Fischer
Dauer: ca. 11 Min.